
Foto: Stephan Knoblauch



Armut in Deutschland nimmt stetig zu und die Spaltung der Gesellschaft
setzt sich fort. Auch der dritte Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hat ein weiteres Mal bestätigt, was VertreterInnen von Sozialverbänden, Gewerkschaften und Kirchen seit Langem betonen: Während die Gewinne der Kapitalbesitzer kontinuierlich steigen, ist ein immer größerer Teil der Bevölkerung von Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung betroffen.
Längst hat die Armut die Mittelschicht erreicht, denn selbst eine Vollzeitbeschäftigung reicht oft nicht aus, ein Leben ohne Sozialtransfers führen zu können. Immer mehr Menschen sind von immer mehr Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen.
Da Armut und Ausgrenzung die Folgen falscher politischer Entscheidungen sind, kann ihnen durch eine veränderte Politik begegnet werden. Die Fraktion DIE LINKE im Niedersächsischen Landtag möchte daher das Thema „Armut und Ausgrenzung“ aufgreifen und in fünf ausgewählten Kreisverbänden (Wolfsburg, Göttingen,
Hannover, Lüneburg, und Wilhelmshaven) mit Vertreterinnen und Vertretern von Gewerkschaften, Sozialverbänden, Kirchen, Initiativen und Betroffenen diskutieren. Eine landesweite Tagung soll im Anschluss an die Regionaltagungen die Ergebnisse zusammenfassen und konkrete Handlungsschritte für die politische
Umsetzung formulieren.
Das Eingangsreferat hält Inga Nitz, Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und des Parteivorstandes DIE LINKE.
Eine Veranstaltung mit
Patrick Humke-Focks, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Niedersächsischen Landtag und Fraktionsvorsitzender der GöLINKE. im Rat der Stadt Göttingen
Pia Zimmermann, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Niedersächsischen Landtag
Diskussionen in Workshops und Ergebnisauswertung in einer Talkrunde.



und am 14. Oktober in Göttingen
Foto: Stephan Knoblauch